ING.-BÜRO A. FRANCK
... steht für Rechner gesteuerte automatisierte Logistikanlagen

Aktuell: Leistungs-Dynamik
Fa. HERA in Enger erweitert in ihrem weitgehend automatisierten Logistik-Zentrum mit unterschiedlichen Arten von Lager- und Transport-Einheiten den Palettenbereich. Die Erweiterung der Anlagentechnik wird vom Betreiber selbst gesteuert. Wir sind dafür zuständig, dass die zusätzliche Leistung „auf die Schiene kommt“: Konkret bedeutet das z.B. die zusätzliche „Installlierte Leistung“ in „Nutzbare Leistung“ umzusetzen, Staus zu verhindern, die permanent sich ändernden Auftragsprofile zu konsolidieren, …....
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Aktuell: Nutzung einer nicht abgenommenen Anlage
Fa. St. In B
. hat sich in eine schwierige vertragsrechtliche Lage manövriert. Sie nutzt seit 2 Jahren das neu erstellte automatisierte Blechlager, das aber immer noch nicht frei von systematischen Störungen läuft. Sie geht davon aus, dass aufgrund der verweigerten Abnahme die Zeit der Mängelhaftung (Garantie) über die vereinbarten 2 Jahre hinaus läuft. Der Generalunternehmer hat eine substanzielle (kostenlose) Mängelbeseitigung immer wieder verzögert und ist der Meinung „Nutzung ersetzt Abnahme“.

Aktuell: Beweissicherungs-Verfahren
Kritischer ist die Situation bei dem Betreiber eines Automatischen. Kleinteilelagers. Dort hat der Auftraggeber aufgrund unzureichender Sicherheits-Eichrichtungen und wegen Leistungs-/ Verfügbarkeits-Defiziten das Selbstständige Beweisverfahren beantragt, damit er Ersatz-Maßnahmen einleiten bzw. Ersatz-Lieferanten beauftragen kann. Wieder erweist sich das Selbst. Beweisverfahren als untauglich im Sinne von Problem-Lösungen, weil der Antragsgegner das Verfahren beliebig hinauszögern kann. Dem Betreiber blieb nichts anderes als das klassische Beweissicherungs-Verfahren übrig, um umgehend mit den Ersatzmaßnahmen beginnen zu können.

Aktuell: Ausschreibung Simulation im Life Cycle
Die Aufgabe an uns ist ein Ergebnis des FORUMs, Modul 06 „Simulation“. das spezifische Anforderungs-Profil an die Simulation in Form eines Leistungsverzeichnisses zu formulieren. Da das Werkzeug Simulation in unterschiedlichen Etappen mit wechselnden Partnern langfristig nutzbar sein soll, will das Unternehmen, das seine Logistik umkrempeln will, die Erstellung des Leistungsverzeichnisses „Simulation“ in die eigenen Hände nehmen.

Stufe 1: Simulation des derzeitigen logistischen Systems:
Das zukünftige logistische System baut auf den heutigen Prozessen und Arbeits-Abläufen auf. Der Einstieg in das zukünftige Simulations-Konzept mit der Umsetzung der physischen Verfahren in eine modellierte oder virtuelle Welt bietet wichtige Erkenntnisse.

Stufe 2: Simulation im Planungs-Prozess:
Üblicherweise sind die Planer die Auftraggeber für Simulationen. Sie wissen genau, welche Anforderungen sie an die Simulation zu stellen haben. In einem der ersten Gespräche wird den Planern deutlich gemacht, dass nicht der Planer, sondern Sie, der Auftraggeber, die Simulation auf den unterschiedlichen Ebenen vergeben, was Sie vom Planer an Informationen erwarten und welche Anforderungen und Bedingungen Sie zusätzlich stellen.

Stufe 3: Simulation/ Emulation in der Ausführung:
Der Generalunternehmer oder das Systemhaus übernimmt das Simulations-Modell und ersetzt die konzipierten und simulierten Komponenten, Hard- und Software-Bausteine Schritt für Schritt durch die realen. Für diese Leistungen ein Leistungsverzeichnis zu erstellen, ist schwierig, auch weil zum Zeitpunkt der Ausschreibung Generalunternehmer und/oder Lieferanten nicht bekannt sind. Ein erfahrener Simulations-Dienstleister hilft.

Stufe 4: Abnahme-Prüfungen:
Entweder wird das Simulations-Modell, das die Ergebnisse der Planung repräsentiert, als Referenz genutzt, oder in einer Zwischenphase wird das Simulations-Instrumentarium aktualisiert, konkret an die vom Lieferanten vorgenommenen Änderungen und Ausführungs-Details angepasst. Auch daran denken, dass der Betreiber nach Abnahme mit Hilfe der Simulation als Referenz kostenfreie Nachbesserungen durchsetzen muss.

Stufe 5: Permanente Begleitung des „hochmodernen“ logistischen Systems
Was wollen wir mit permanenter Begleitung des laufenden Betriebs erreichen: Z.B. im Vorfeld analysieren, wie das logistische System auf geplante und ungeplante Änderungen in den Anforderungs-Profilen reagiert, Grenzdaten und -werte ermitteln, Änderungen und Erweiterungen vorbereiten, ….

Bedingungen am Rande
Wir befinden uns in der Phase der Erstellung des Leistungsverzeichnisses, d.h. wir versuchen, viele Aspekte der Simulation zu bündeln, bevor wir wissen, was konkret auf uns zukommt. Warum betreiben wir den Aufwand?

  •  Die Kosten für Simulation als Teil des Life Cycle Management erreichen Größenordnungen, die vorher budgetiert werden müssen.
  • Kontinuität in der Entwicklung des Simulations-Modells sicher stellen.

  •  Modell und Verfahren sind von eigenem eingearbeitetem Personal handhabbar. Der Simulations-Dienstleister wird nur zur Weiterentwicklung des Simulations-Modells und der -Verfahren eingeschaltet.
  • Nutzungs-Bedingungen und Eigentums-Übertragung sind zu regeln.