ING.-BÜRO A. FRANCK
... steht für Rechner gesteuerte automatisierte Logistikanlagen

FORUM Systems Engineering

Der inhaltliche Ansatz
Industrie 4.0 suggeriert die 4. Industrielle Revolution. Wir beschränken uns auf logistische Anlagen. Deren Umfeld befindet sich tatsächlich im Umbruch:

  • Täglich sind unterschiedliche Anforderungsprofile zu bewältigen.

  • Das technische Angebot hat sich weit aufgefächert.

  • Die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Anlagen explodieren.

  • Bewährte technologische Strukturen lösen sich auf. Regelwerke wie VDI- und FEM-Richtlinien lassen sich immer weniger auf komplexe Konzeptionen anwenden.

  • Die Wirtschaftlichkeit von automatisierten Lösungen lässt sich immer schwerer nachweisen.

Am Ende der Planungs- und Errichtungs-Kette steht die eine fertige Anlage, die verschiedene Phasen durchlaufen hat. Löst sie die an sie gestellten Anforderungen? Erfüllt sie die Erwartungen? Der Daumen zeigt nach oben: Die Anlage steht für erfolgreiche Planung, Vertrags-Gestaltung und Realisierung. Treten größere Anlauf-Schwierigkeiten auf oder werden Anlagen-Minderleistungen festgestellt oder ist die Wirtschaftlichkeits-Rechnung aus dem Ruder gelaufen, ist etwas schief gegangen. Der Auftraggeber muss zusätzliches "Geld in die Hand nehmen".

Bilanz wird üblicherweise nach Fertigstellung der Anlage gezogen. Effizienter und sicherer ist jedoch, die Bilanz zu eröffnen, bevor Sie, der spätere Betreiber, sich für einen Weg entscheiden. Welches Wissen sollten die handelnden Personen beherrschen? Wir bieten Antworten aus unterschiedlichen Perspektiven. Wie sind z.B. Verträge auszugestalten, um die geplanten Ziele im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen zu erreichen? Technische, betriebswirtschaftliche und juristische Sichtweisen sind zur Deckung zu bringen – ohne dabei den Blick für die vielen Details der Vertrags-Erfüllung zu verlieren.

FORUM „Systems Engineering“
enthält eine umfangreiche Zusammenstellung von Informationen und Erfahrungen von Experten für Experten. Es enthält detailliertes Basis-Wissen für Sachverständige, für Planer, Projektleiter und Generalunternehmer von komplexer hoch integrierter Anlagen, für Betreiber von Logistik-Zentren, die täglich deren Wirtschaftlichkeit nachweisen müssen. Im Übrigen leben FORUM und Kolloquien vom permanenten Austausch von Erfahrungen und von neuen Erkenntnissen.

In sechs thematisch sortierten Modulen beleuchten wir die Eigenschaften, Leistungs- und Zuverlässigkeits-Merkmale der zu errichtenden Anlagen. Der Fokus jedes Beitrages ist auf langfristige Wirkung von Vereinbarungen gerichtet.

Kolloquien
Im Kolloquium diskutieren wir jeweils ein Modul als thematischen Schwerpunkt aus verschiedenen Perspektiven. D.h. zu jedem der folgenden Module veranstalten wir ein Kolloquium.

Modul M01 "Überblick"
stellt eine Standort-Bestimmung aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Erfahrungen dar. Das investierende Unternehmen ist überzeugt, dass es im Sinne von Industrie 4.0 die logistischen Weichen neu gestellt hat. Aber ein noch so gutes und mit Blick auf Industrie 4.0 geplantes Konzept taugt nur so viel, wie es konkret in einem Errichtungs-, Modernisierungs- oder Re-Engineering-Vertrag formuliert werden kann.

Modul M02 "Vertrags-Grundlagen":
Der Vertrags-Jurist erläutert die rechtliche Seite von Verträgen. Besonders die schwierigen Vertragsbestandteile werden aus technischer und juristischer Sicht untersucht.

Modul M03 "Zertifizierung":
Die Thematik „Zertifizierung“, Konformitäts-Erklärung, CE-Kennzeichnung, Sicherheit, … wird eher als lästiges Übel empfunden. Die Folgen sind jedoch weitreichend, wenn sich ein Unfall mit Personen-Schaden ereignet.

Modul M04 "Infrastruktur":
Erfahrene Anlagen-Betreiber beschreiben die notwendigen Maßnahmen der Instandhaltung: Herstellung der Infrastruktur, Ersatzteilhaltung, Wartung und Service. Manche Anlage wäre weniger komplex geraten, wenn der Betreiber die Folgekosten vor Vergabe gekannt hätte.

Modul M05 "Ausführungs-Bestimmungen":
Sachverständige geben Einblicke in die Vielfältigkeit der Auseinandersetzungen. Sie analysieren jedoch nicht nur die Streitfälle, sondern formulieren konkrete Ausführungs-Bestimmungen vom Angebot des Generalunternehmers bis zum Abschluss von Mängelhaftung und Garantie.

Modul M06 "Simulation"
ist ein Instrument des Life Cycle Managements. Simulation begleitet die Errichtung oder Modernisierung von der Planung bis zur endgültigen Vertragserfüllung und darüber hinaus. Bereits während der Zeit der Mängelhaftung und Garantie stellt sich immer neu die Frage, wie kann der Betreiber die logistischen Prozesse dichter an die Volatilität der Märkte bringen und damit effizienter gestalten. Simulation hilft, die Frage zu beantworten.

An dieser Stelle standen die Mitwirkenden, die das Forum gründeten und mit Inhalten füllten. Wir erkannten jedoch, dass es kaum noch möglich ist, ein Team für das gesamte Forum einzusetzen. Daher konzentrieren wir das jeweilige Team auf den thematischen Schwerpunkt des folgenden Kolloquiums.

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